Im Januar 2012:
JITTERS - SCHMETTERLINGE IM BAUCH

ein Film von Baldwin Z
Island 2010, 97 Minuten, isländisches Original mit deutschen Untertiteln,
FSK 12 beantragt

Mit Atli Óskar Fjalarsson, Haraldur Ari Stefánsson, Hreindís Ylva Garðarsdóttir Holm, Birna Rún Eiríksdóttir, Elías Helgi Kofoed-Hansen u.a.


Gabriel ist konfuse sechzehn und nutzt seinen Schulaustausch in Manchester, um Marcus, den anderen isländischen Austauschschüler, nach einer Kneipentour zu küssen. Zurück in Rejkjavik merken zwar seine Eltern und die Freunde aus seiner Clique, dass Gabriel sich verändert hat, aber niemand kriegt mit, womit das zusammenhängt. Greta sucht ihren leiblichen Vater, Stella wird von ihrer Großmutter tyrannisiert und Gabriels Eltern stellen die falschen Fragen. Erst, als er zufällig Marcus über den Weg läuft, fängt Gabriel an, sich seinen eigenen Gefühlen zu stellen. Einfühlsam und kompetent erzählt Balvin Z von den Sehnsüchten und Problemen Jugendlicher zwischen Pflichten und Parties, bis eine der alkoholgeschwängerten Nächte auf der Intensivstation ein ernüchterndes Ende nimmt. Doch er hält am Ende für seine jungen Helden und Heldinnen mehr als ein Happy-End bereit.

JITTERS wurde mit dem Don Quixote Award beim Kristiansand Internationalen Jugenfilmfestival in Kristiansand und mit dem Youth Days Preis des exground Filmfestivals Wiesbaden ausgezeichnet.

 
       
 
 
 
 
 

Im Dezember 2011:
OFF BEAT

ein Film von Jan Gassmann
Schweiz 2011, 95 Minuten, schweizerdeutsches Original mit deutschen Untertiteln,
FSK 16 beantragt

Mit Hans-Jakob Mühlethaler, Manuel Neuburger, Domenico Pecoraio, Vesna-Maria Garstick, Marlise Fischer, Antonio Giello, u.a.

Lukas schwebt mehr, als er lebt. Als Rapper ist ihm der Durchbruch nicht gelungen. Drogen und Alkohol helfen ihm nur scheinbar darüber hinweg. Dass er mit seinem Musikproduzenten Mischa eine turbulenten Liebesbeziehung hat, soll niemand wissen. Lukas' 16-jähriger Bruder Sämi schämt sich für ihn. Er ist selbst ein Rap-Talent und wartet darauf, Lukas' Platz einnehmen zu können - auch bei Mischa. Auf der Bühne kommt es zum Wettkampf der Brüder, den Sämi gewinnt. Lukas schwankt zwischen Eifersucht und Sorge um seinen kleinen Bruder. Seine eigene Geschichte scheint sich zu wiederholen.

Jan Gassmann, dessen aufwühlender Dokumentarfilm CHRIGU 2007 auf Festivals begeisterte, war mit seinem Spielfilm-Debüt OFF BEAT 2011 im Berlinale Panorama zu Gast. Was sich zunächst wie ein reißerischer Film über Schwulsein im Hiphop-Milieu anhört, ist in Wirklichkeit eine zutiefst bewegende Geschichte über zwei Brüder, die lernen müssen, gemeinsam zu sich selbst zu finden. Die Musik für den Film stammt von der bekannten Schweizer Hiphop-Band "Mundartisten".

 
       
 
 
 
 


Im November 2011:
PRIVATE ROMEO

ein Film von Alan Brown
USA 2011, 98 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
FSK 12

mit Hale Appleman, Matt Doyle, Seth Numrich, Charlie Barnett, Chris Bresky

Während ein Großteil der Kadetten zur Geländeübung ausgerückt ist, langweilen sich die restlichen Studenten einer abgeschiedenen Militärhochschule bei Übungen, Unterricht und Hausarbeiten. Im Klassenzimmer wird „Romeo und Julia“ gelesen, und eher unbeholfen versuchen die angehenden Soldaten, sich in die größte Liebesgeschichte aller Zeiten einzufühlen.

Doch als sich Sam in Glenn verliebt und beide bald auch außerhalb des Unterrichts die Rollen von Romeo und Julia übernehmen, wird aus dem Trainingscamp ein Schauplatz romantischer Geständnisse, eifersüchtiger Rivalitäten und ungewohnter Zärtlichkeiten. Wer in diesem Alter nicht die richtigen Worte für die großen Gefühle findet, findet bei Shakespeare eben alles, was er braucht!

Alan Browns schwule Filmromanze ist die sexy Neuinterpretation eines unsterblichen Klassikers der Weltliteratur. Dafür gab es beim L.A. Outfest in diesem Jahr den Großen Preis der Jury.

 
 
 
       
 
 
 
 


Im Oktober 2011:
AUF DER SUCHE

ein Film von Jan Krüger
Deutschland / Frankreich 2010, 88 Minuten, deutsche Originalfassung z.T. mit deutschen Untertiteln, FSK 6

mit Corinna Harfouch, Nico Rogner, Trystan Pütter, Valérie Leroy, Mehdi Dehbi,
Mireille Perrier u.v.a.

Simon, ein junger Arzt aus Deutschland, der in Marseille lebt und arbeitet, ist seit zwei Wochen unerreichbar. Seine Wohnung hat er überstürzt verlassen. Simons Mutter Valerie folgt einem unbestimmten Gefühl und reist nach Frankreich um ihn zu suchen. Sie bittet seinen ehemaligen Freund Jens Ihr dabei zu helfen. Doch eine Spur nach der anderen löst sich in Luft auf. Ist Simon doch nur verreist und möchte ungestört bleiben?

In seiner Kollegin Camille und dem jungen Autoverkäufer Jalil finden sie schließlich zwei Menschen, die beide auf unterschiedliche Weise eine besondere Verbindung zu Simon haben, diese aber zunächst nicht zugeben möchten. Für Valerie und Jens entwickelt sich die Zeit in Marseille immer mehr zu einer persönlichen Auseinandersetzung. Wer ist Simon wirklich und wer von beiden kennt ihn besser?

Auf der Suche ist der dritte Spielfilm von Jan Krüger nach Unterwegs und Rückenwind. Mit der Kamerafrau Bernadette Paassen ist AUF DER SUCHE das vierte gemeinsame Projekt (nach Unterwegs, Rückenwind und dem Kurzfilm Tango Apasionado), mit dem Komponisten Birger Clausen nach Hotel Paradijs die zweite Zusammenarbeit.

 
       
 
 
 

   


Im September 2011:
CONTRACORRIENTE - GEGEN DEN STROM
Im Verleih von GMFILMS

ein Film von Javier Fuentes-León
Peru/Kolumbien/Frankreich/Deutschland 2010, 100 Minuten, spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 16

mit Cristian Mercado, Tatiana Astengo, Manolo Cardona, Atilia Boschetti, José Chacaltana, Maria Edelmira Palomino, Julio Humberto Cavero, Haydée Caceres, Emilram Cossio, Cindy Diaz, Juan Pablo Olivos, Cristian Fernandez, Monica Rossi



Miguel und Maria sind ein glückliches Paar, frisch verheiratet, ein Kind wird erwartet. In seinem Dorf ist Miguel als Fischer ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft. Ein perfektes Idyll, wäre da nicht der Mann aus der Stadt, ein Maler, mit dem sich Miguel immer wieder trifft. Die Dorfbewohner ahnen, der Zuschauer sieht es: Santiago und Miguel sind auch ein Paar, wenn auch ein heimliches. Doch ein Schicksalsschlag stört die Idylle - und fügt sie auf ganz neue, unerwartete Weise wieder zusammen.

Contracorriente - Gegen den Strom, ein Film mit einem großen Herzen, inszeniert in wunderbaren Bildern, eine universelle Geschichte von unterdrücktem Begehren, Leidenschaft und wahrer Liebe.

 
       

   
 
 
 
 


Im Mai 2011:
KABOOM

ein Film von Gregg Araki
USA / Frankreich 2010, 86 Minuten, dt. Synchronfassung, FSK 16 beantragt

mit Thomas Dekker, Haley Bennett, Chris Zylka, Roxane Mesquida und Juno Temple


Smith führt ein ruhiges Studentenleben auf dem Campus. Er hängt mit seiner besten Freundin Stella rum, schläft mit der schönen London und hat sich in seinen schönen Mitbewohner Thor verknallt, einen etwas einfach gestrickten Surfer – doch dann kommt die Nacht, die alles verändert...

Unter dem Einfluss von Space Cookies, die er auf einer Fete gegessen hat, ist Smith davon überzeugt gesehen zu haben, wie das geheimnisvolle rothaarige Mädchen, das ihn in seinen Träumen verfolgt, ermordet wurde. Auf der Suche nach der Wahrheit, gerät er immer tiefer in den Sog mysteriöser Geschehnisse, die nicht nur sein Leben, sondern das der gesamten Menschheit verändern werden.

Regisseur Gregg Araki gewann mit diesem ästhetisch hochpolierten Hybrid aus sexuell aufgeladener Teenager-Komödie und in gruselige Endzeitstimmung getauchter Science Fiction die erste Queere Palme in Cannes. Zu Recht, finden wir und möchten euch daher diesen schrillen, apokalyptischen Softporn- Streifen voller abstruser Charaktere und Sprüche nicht vorenthalten, in dem die Welt, wie wir sie kennen - Kaboom! - auseinander fliegt.

 
       
 
 
 
 
 


Im April 2011:
STADT, LAND, FLUSS

ein Film von Benjamin Cantu
D 2011, 84 Minuten, dt. OF, FSK 0

mit Lukas Steltner, Kai-Michael Müller, Karin Butsch, Petra Thymian u.a.


Bei der Ernte wird auch sonntags gearbeitet, der Stall muss immer sauber abgefegt sein, und wenn die Mutterkuh ihr Kalb nicht annimmt, wird es von Hand aufgezogen. Marko ist Auszubildender in einem großen Agrarbetrieb im Nuthe-Urstromtal, 60 km südlich von Berlin. Besteht er seine Abschlussprüfung, ist er Landwirt. Ob er das überhaupt sein will, weiß er nicht. Außerhalb der Arbeit hat er wenig Kontakte, die elf anderen Auszubildenden halten ihn für einen verschlossenen Einzelgänger. Aber als Jacob, ein neuer Praktikant, im Betrieb auftaucht, wagt sich Marko langsam aus der Rolle des Außenseiters heraus. Bei der Ernte, beim Abfahren des Getreides und beim Umbuchten der Kälber kommen die beiden jungen Männer sich näher. Für einen Tag reißen sie nach Berlin aus und danach ist nichts mehr wie zuvor.

Eine Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang – doch keiner von beiden hat sich bislang gefragt, wie und vor allem wie offen er in der Gesellschaft leben will.

 
Gewinner des LeserInnen-Preises der Siegessäule ("Else") 2011
 
 
       

    
 
 
 
 


Im März 2011:
SASCHA

ein Film von Dennis Todorovic
D 2010, 102 Minuten, Deutsche Originalfassung, FSK 12

mit Sasa Kekez, Tim Bergmann, Petra Nadolny, Stefan Preiss u.a.


Das Leben kann verdammt kompliziert sein!

Erst recht, wenn man neunzehn ist, schwul und heimlich verliebt in seinen Klavierlehrer. Schwulsein in Köln ist eigentlich kein Problem, es sei denn, man hatte noch kein Coming-Out, blendet aus, dass der Schwarm nicht sehr vertrauenserweckend ist, wird von der Mutter als Konzertpianist und vom Vater für die Familienheimkehr nach Montenegro verplant.

Und wenn für den Vater Homosexualität eine große Schande und absolutes Tabu ist, die beste Freundin sich etwas mehr von den gemeinsamen Treffen erwartet und der Klavierlehrer verkündet, für immer aus Köln weg zu gehen, dann wird es höchste Zeit, Entscheidungen zu treffen trotz aller Angst vor den Konsequenzen - und es gehört schon eine große Portion Mut dazu, endlich zu sich selbst zu stehen!

SASCHA ist eine Tragikomödie über Immigranten in einer deutschen Großstadt, den Alltag einer Familie in einem multikulturellen Viertel, die Schwierigkeit, seinen eigenen Weg zu finden.

 
     "Deutsches Kino, das sich was traut!" (PLAYER)                                
"Entwaffnend charmant und urkomisch." (SWR)
 
       
 
 
 
 


Im Februar 2011:
BEAUTIFUL THING - DIE ERSTE LIEBE

ein Film von Hettie MacDonald
UK 1996, 90 Minuten, deutsche Synchronfassung, FSK 12

mit Linda Henry, Glen Berry, Scott Neal


Wer diesen Film noch nicht kennt oder viel zu lange nicht mehr gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen! Völlig zurecht gilt BEAUTIFUL THING als schönster, rührendster, wichtigster, ernsthaftester Coming-Out-Film überhaupt, seit er 1996 zum ersten Mal die Herzen der Kinozuschauer eroberte.

Erzählt wird die Geschichte der beiden 15-jährigen Jungs Jamie und Ste, die Tür an Tür in einer Londoner Hochhaussiedlung wohnen. Jamie ist schüchtern und kämpft wie seine alleinerziehende Mutter jeden Tag um Respekt und Anerkennung – in der Schule wird er gehänselt, auch von Ste. Doch auch Ste muss täglich die Schikanen von seinem Vater und seinem Bruder ertragen. Eines Abends landet er, grün und blau geprügelt, im Bett von Jamie – und in dieser aufregenden Situation ist plötzlich alles anders. Nun kommen neue Herausforderungen und Mutproben auf die beiden zu, die bestanden werden wollen. Aber dass am Ende alle Bewohner der Hochhaussiedlung mit ihnen zusammen engumschlungen zu „Dream A Little Dream Of Me“ tanzen werden, daran hätten sie wohl in ihren romantischsten Träumen nicht gedacht...

 
Die erste Liebe ist „a beautiful Thing“. Und das gilt auch für ein heutiges Kinopublikum! Und wie so viele Zuschauer seit 1996 werden auch die Besucher der Gay-Filmnacht das Kino mit einem Grinsen und einem warmen Gefühl verlassen...

       

„Theaterfrau Hettie MacDonald (…) erzählt die schwule Liebesgeschichte humorvoll, einfühlsam und fern von allen Tunten-Klischees. Bemerkenswert ist auch das intensive Spiel der jugendlichen Hauptdarsteller, die zur Zeit der Dreharbeiten noch Theaterschüler waren.“ (Cinema)
„Beautiful Thing ist ein absolut sehenswerter Film.“ (artechock)
„Erfrischend und witzig.“ (kino.de)
„Ein wunderbarer Klassiker!“ (DU&ICH)

    
 
 
 
 


Im Januar 2011:
DAS VERRÜCKTE LIEBESLEBEN DES SIMON ESKENAZY

ein Film von Jean-Jacques Zilbermann
Frankreich 2009, 90 Minuten, OmU, FSK 12

mit Antoine de Caunes, Mehdi Dehbi, Elsa Zylberstein, Judith Magre, Catherine Hiegel, Micha Lescot


Der jüdische Klarinettist Simon Eskenazy lebt nach der Trennung von Ehefrau Rosalie offen schwul. Eigentlich ist er mit dem schüchternen und alles andere als aufregenden Philosophen Raphaël zusammen. Doch eines Nachts landet er mit dem arabischen Transvestiten Naïm im Bett. Für Simon ein One-Night-Stand, denn eine stressige Konzerttournee steht an und zu allem Überfluss muss er noch seine kranke, aber nicht gerade pflegeleichte Mutter bei sich aufnehmen. Kaum hat er diese missliche Lage einigermaßen im Griff, kündigt sich unvorhergesehener Besuch an: seine Exfrau ist mitsamt dem gemeinsamen Sohn und ihrem neuen Partner aus New York angereist. Und plötzlich taucht Naïm wieder auf, der sich in Simon verliebt hat. Schlau, wie er ist, ist es für ihn ein Kinderspiel, sich als studentische Aushilfsschwester Habiba in den Junggesellenhaushalt einzuschleichen und die Sympathie von Simons Mutter zu gewinnen. Habibas/ Naïms Anwesenheit bringt nicht nur den tourneegestressten Musiker in Rage, sondern auch dessen geliebten heterosexuellen Cousin, bei dem Simon mit seinen Annäherungsversuchen immer auf Granit gestoßen ist …

 


       

  
 
 
 
 


Im Dezember 2010:
HOUSE OF BOYS

ein Film von Jean-Claude Schlim
Deutschland/Luxemburg 2009, 113 Minuten,
deutsche Synchronfassung, FSK 16 b.,
im Verleih der Filmlichter GmbH

Mit Layke Anderson, Benjamin Northover, Udo Kier , Steven Webb, Luke Wilkins, Stephen Fry


HOUSE OF BOYS ist eine wilde glamouröse und farbenfrohe Geschichte, die der dramatischen Reise des High-School-Jungen Frank (Layke Anderson) im Jahr 1984 aus Luxemburg in eine aufregende Welt aus Sex, Tanz und Musik in das Herz von Amsterdam folgt. Ganz und gar geht er in seinem neuen Leben als Tänzer des bekannten Nachtclubs HOUSE OF BOYS auf, der geführt wird von der exzentrischen Madame (Udo Kier).

Doch seine große Leidenschaft endet ganz plötzlich in einem Kampf um Mut und echte Gefühle, als er mit einer neuen Krankheit konfrontiert wird - dem noch weitgehend unbekannten AIDS - durch den Arzt Dr. March (Stephen Fry). Sein Leben abseits der Oberflächlichkeit des wilden Partylebens in Amsterdam führt ihn zu seiner wahren Liebe und der Erwartung dramatischer Ereignisse.

HOUSE OF BOYS ist tragisch, doch es ist ein unterhaltsamer, praller Film mit skurrilen und bunten Figuren, die sich alle um eine große Liebesgeschichte reihen. HOUSE OF BOYS ist aber auch ein Dokument der Zeit, als Aids noch völlig unerforscht war.

 


       

 
 
 
 


Am 19. November 2010:
PLEIN SUD – AUF DEM WEG NACH SÜDEN

ein Film von Sébastien Lifshitz
Frankreich 2009, 87 Minuten, französisches Original mit deutschen Untertiteln, FSK 16

mit Yannick Renier, Léa Seydoux, Nicole Garcia, Théo Frilet, Pierre Terrier und Micheline Presle


Es ist Sommer. Sam, 27 Jahre alt, sitzt am Steuer seines alten Ford und ist auf dem Weg nach Süden. Auf dem Rücksitz ein Geschwister-Paar, Léa und Matthieu, die Sam als Anhalter mitgenommen hat. Léa liebt die Männer, Matthieu auch. Auf ihrer langen Reise werden sie sich kennen lernen, sich herausfordern, sich verlieben. Aber Sam hat ein Geheimnis, eine alte Wunde, die wieder aufgerissen ist – er hat nach langer Zeit eine Nachricht von seiner Mutter erhalten und jetzt will er sie wiedersehen.

PLEIN SUD, Sébastien Lifshitzs erster Film seit WILD SIDE (2004), ist ein Road-Movie im klassischen Sinn. Ein schweigsamer junger Mann (Yannick Renier) ist unterwegs, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Er wird von Jugendlichen vom Weg abgebracht, die auf der Flucht sind. Das Durchfahren der Landschaft, die Gesten und Blicke, die Ruhelosigkeit ersetzen die Psychologie, die Auseinandersetzung mit den starren Lebensverhältnissen. Die lichtdurchflutete Landschaft Südfrankreichs, die erotische Atmosphäre, die Leichtigkeit des Sommers lenken die Reisenden von ihren dunklen Geheimnissen ab.

Sébastien Lifshitz wurde 1968 geboren, hat an der Ecole de Louvre und an der Sorbonne Kunstgeschichte studiert und kam u.a. als Assistent von Claire Denis (Bei NENETTE ET BONI) zum Film - über sie drehte er auch den Dokumentarfilm CLAIRE DENIS, LA VAGABONDE (1996, in der Reihe CINEASTES DE NOTRE TEMPS). Im Verleih der Edition Salzgeber kam 2001 sein Debütfilm SOMMER WIE WINTER (PRESQUE RIEN) in die deutschen Kinos. Für seinen zweiten Film WILD SIDE (Kamera: Agnès Godard) erhielt er u.a. den TEDDY und den MANFRED SALZGEBER PREIS der Berlinale 2004. Danach hat Lifshitz an der Filmhochschule FEMIS unterrichtet.

   

       

 
 
 
 


Am 15. Oktober 2010:
DIE GAY-KURZFILMNACHT

Am 15. Oktober zeigen wir Euch die erste GAY-KURZFILMNACHT der neuen Saison mit brandneuen Filmen, Publikumslieblingen und Festivalhits! Bei diesem Mix aus witzigen, heißen, nachdenklichen und dramatischen Einblicken ins schwule Leben ist Abwechslung garantiert.

Hat man gerade mit den englischen Jungs Saleem und Daz mitgefiebert, dass ihre ersten Liebesnacht trotz aller Unsicherheiten, Ängste und Angebereien zu einer zweiten Verabredung führt, wird man vom zweiten Film schon in eine Schweizer Hochhaussiedlung entführt, in der Malik endlich seinem besten Freund Silas seine Liebe gestehen will, bevor dieser für immer abhaut. Doch das ist vielleicht noch leichter, als sich als schwules Pärchen einen Platz im heiligen Fotoalbum einer traditionellen spanischen Familie zu sichern. Gar nicht problembeladen ist die Entdeckung des jungen Berliners Robert, dass er von einem anderen Mann angemacht wird. Er lässt sich treiben, macht aufregende Entdeckungen, aber keinen Kopf über „sexuelle Orientierungen“. Im anderen deutschen Kurzfilmbeitrag an diesem Abend wird man in eine ziemlich beängstigende Zukunft gebeamt, in der Singles einen grausamen Tod sterben – also nichts wie her mit der neuen Liebe, egal, ob Mann oder Frau. Und am Ende stellen wir uns alle die Frage, was eigentlich Billys Dad so macht. Und die Antwort ist ziemlich eindeutig: Billys Dad ist ein Nougatstecher!

Viel Spaß auf der Reise durch das schwule Kurzfilmschaffen! Langeweile gibt’s woanders.

Die Filme:

Wofür hälst du mich? (Protect me from what I want)
ein Film von Dominic Leclerc
UK 2009, 14 Minuten, eng. OmU

Saleem flirtet mit Daz, traut sich aber noch nicht so richtig. Erste schwule Liebe in einer Plattenbausiedlung Englands.

Traurige Jungs tanzen, wenn niemand hinsieht
ein Film von Simon Steuri & Lisa Blatter
CH 2008, 17 Minuten, dt. OV

Bei den coolen Graffiti-Sprayern liegen noch die Kuscheltiere unter der Bettdecke. Jetzt bloß kein romantischer Anfall - aber vielleicht zusammen mal ein Ausflug ans Meer? "Du bist alles, was ich habe!" sagt Malik zu Silas, der bald aus der Hochhaussiedlung wegziehen und seinen besten Freund zurücklassen wird.

Die Schrankwand (El mueble de las fotos)
ein Film von Giovanni Maccelli
ES 2008, 3 Minuten, span. OmU

Die Schrankwand im Wohnzimmer dieser Familie ist das Familienalbum. Nur Schwule dürfen darin nicht vorkommen...

Nach Klara
ein Film von Stefan Butzmühlen
D 2010, 15 Minuten, dt. OV

Robert, der von Nikos angemacht wird, weiß nicht, warum er ihn nicht einfach mal küsst. Momentaufnahmen von Jungs, die ihre Grenzen austesten, ihre Chancen nutzen und ihre Kräfte messen.

Speed Dating
ein Film von Gregor Buchkremer
D 2007, 30 Minuten, dt. OV

In einer kalten zukünftigen Welt sterben die Singles an einsamen Herzen. Höchste Gefahr also für Tim, dem seine Freundin gerade den Laufpass gegeben hat. Der Staat übernimmt die Partnervermittlung der Verzweifelten, aber keine der Frauen beim Speed Dating lassen bei ihm Gefühle aufkommen. Seine letzte Chance heißt Denise bzw. ein behördlicher Schreibfehler. Denn beim verabredeten Treffen stellt sich Denis vor und lässt Tim von seiner selbstgemachte Marmelade kosten. Tim überlegt nur kurz - denn gegen Heterosexualität gibt es ja Pillen…

Billys Dad ist ein Nugatstecher (Billy's Dad is a Fudge Packer)
ein Film von Jamie Donahue
USA 2004, 10 Minuten, eng. OmU

In dieser herrlich verrückten Parodie auf die 50iger US High School Lehrfilme erzählt die junge Regisseurin, was Billys Vater am liebsten mag. Mit bösartigem Wortwitz begeisterte dieser Kurzfilm das Publikum auf mehreren schwul/lesbischen Festivals.



       

 
 
 
 


Am 17. September 2010:
PATRIK 1,5

ein Film von Ella Lemhagen
Schweden 2009, 105 Minuten, OmU, FSK 0
mit Gustav Skarsgard, Torkel Petersson, Thomas Ljungman


Eine stabile Beziehung, ein neues Haus im ruhigen Vorort, gute Jobs mit flexiblen Arbeitszeiten: Goran und Sven haben alles - nur kein Kind. Aber bei diesen Voraussetzungen ist ihr Adoptionsantrag schnell durch und bald ist Patrik (1,5 Jahre alt) auf dem Weg. Dem vollkommenen Glück des schwulen Paares steht nichts mehr im Wege - bis auf einen kleinen Schreibfehler der Adoptionsbehörde. Und wird ihnen am entscheidenden Tag kein Baby überbracht, sondern es steht ein kleinkrimineller, schwer erziehbarer, äußerst homophober Teenager vor der Tür: Patrik 15!

Warmherzigkeit und entlarvenden Witz verbindet Ella Lemhagen (Tsatsiki - Tintenfische und erste Küsse) in ihrer Komödie über ein bürgerliches Homo-Paar, dessen brave Fassade von einem asozialen Jugendlichen über den Haufen geworfen wird. Am Ende rauft sich die Patchwork-Familie natürlich zusammen, weil sich Außenseiter eben verbünden müssen, um in der Welt der Spießer die Würde zu behalten. Dafür gab es zurecht den Hauptpreis des Verzaubert-Filmfestivals und den Publikumspreis beim San Francisco International Lesbian and Gay Film Festival. Fuck you, you fucking fuck!

   

       

 
 
 
 
 

CSD-SONDER-SCREENING 2010:
SPINNIN´

ein Film von Eusebio Pastrana
Spanien 2007, 110 Minuten, FSK 12
mit Alejandro Tous, Olav Férnandez, Augustín Ruiz


Omar und Gárate sind jung und verliebt. Für Omar fehlt zum vollkommenen Beziehungsglück nur noch eins: ein Kind! Doch während er feststellen muss, dass die praktische Umsetzung – auch mit einem großen und hilfsbereiten weiblichen Freundeskreis – alles andere als einfach ist, fragt sich Gárate, ob er überhaupt ein guter Vater sein kann, wo er doch selbst noch ein Kind ist.

Bald schon werden auch ihre Familien, Freunde und Nachbarn einbezogen und mit ihren Fragen über die Liebe und den Sinn des Lebens reißen Omar und Gárate schließlich halb Barcelona in einen Strudel aus Liebeserklärungen, Glücksmomenten, Trennungen und umso schöneren Versöhnungen hinein.

Eusebio Pastranas hinreißende Komödie begeisterte alle liebeshungrigen und filmverrückten Festivalbesucher der letzten Jahre mit ihrer Mischung aus leichtem Barcelona-Flair und verspielter Poesie – und mit unglaublichen 100 Küssen in 110 Minuten!

   

 

       

 
 
 
 


IM MAI 2010:
ICH, TOMEK

ein Film von Robert Glinski
PL/D 2009, 94 Minuten, deutsche Synchronfassung,
FSK 16

mit Filip Kulej, Anna Kulej, Daniel Furmaniak und Rolf Hoppe


Tomek lebt in Gubin an der deutsch-polnischen Grenze. Er liebt die Sterne. Statt bei seinem Vater in der Fußballmannschaft zu trainieren, verbringt er seine Zeit lieber mit dem pensionierten deutschen Lehrer Herr Weber, der in einem ehemaligen Grenzturm eine Sternwarte einrichten will. Was noch fehlt, ist ein Teleskop, viel mehr das Geld dafür. Als Tomek Marta kennenlernt, so alt wie er und um einiges abgeklärter, werden die Sterne nebensächlich. Es wird wichtig, sich gut zu kleiden, hip zu sein. In der Disko „La Strada“ gerät Tomek an den Zuhälter Borys und in einen Teufelskreis aus Prostitution und Gewalt, aus der es bald schon kein Entkommen mehr für ihn gibt. Er prostituiert sich, wird selbst zum Zuhälter und schreckt nicht davor zurück, seinen besten Freund Ciemny zum Anschaffen zu schicken. Wird Tomek den Absprung schaffen?

ICH, TOMEK ist ein höchst engagierter Gegenwartsstoff, der vom Verlust der Unschuld, vom Reiz des schnellen Geldes, von Liebe und Gefahr erzählt. ICH, TOMEK ist im spannungsgeladenen Milieu von Jugendlichen im deutsch-polnischen Grenzgebiet angesiedelt. Sie leben in drastischen Verhältnissen, doch mit den deutschen Sextouristen haben sie den Überfluss stets vor Augen. Aus dieser Konstellation entsteht eine existentielle Geschichte, die universell für eine junge, europäische Generation auf der Suche nach Identität, Liebe und Wohlstand steht.

   

       

 
 
 
 


IM APRIL 2010:
DU SOLLST NICHT LIEBEN

(Einaym Pkuhot / Eyes Wide Open)
ein Film von Haim Tabakman
nach dem Buch von Merav Doster
ISR/FR/D 2009, 90 Minuten, deutsche Synchronfassung, FSK 12

Mit Zohar Strauss, Ran Danker, Tinkerbell, Tzahi Grad,
Isaac Sharry


Aaron ist ein angesehener Fleischer in der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde in Jerusalem. Der Ehemann und Vater von vier Kindern gerät in eine tiefe Krise, als er sich in Ezri verliebt – einen 22-jährigen Studenten, der ihm in seinem Geschäft aushilft. Zunächst begreift er seine Gefühle als religiöse Herausforderung, doch als beide Männer schließlich ihrer Leidenschaft nachgeben, wächst der Druck der Gemeinde auf Aaron. Da er keinen Weg sieht, seine Gefühle mit den religiösen Regeln in Einklang zu bringen, fasst er einen radikalen Entschluss.

 
Haim Tabakmans erster Spielfilm berührt ein Tabu – Homosexualität im ultraorthodoxen Judentum. Nach der Uraufführung von DU SOLLST NICHT LIEBEN in der Reihe UN CERTAIN REGARD beim Festival de Cannes reagierte die internationale Presse (u.a. sämtliche großen Tageszeitungen in Frankreich) begeistert, stellte die Zurückhaltung und inszenatorische Strenge des Films heraus und verglich die emotionale Kraft einer Liebesgeschichte in einer feindlichen Umwelt mit Ang Lees BROKEBACK MOUNTAIN.

   

       

 
 
 
 


IM MÄRZ 2010:
ROCK HAVEN

Ein Film von David Lewis
USA 2007, 80 Minuten, OmU, FSK 0

Mit Sean Hoagland, Owen Alabado, Laura Jane Coles,
Erin Daly, Katheryn Hecht, David Lewis, Johnny Yono


Brady und seine streng katholische Mutter ziehen in die kleine Stadt Rock Haven an der kalifonischen Küste. Als Brady sich zum hübschen Nachbarsjungen Clifford hingezogen fühlt, hat er ein Problem. Denn für seine Gefühle zu einem anderen Jungen gibt es in der religiösen Welt seiner Familie kein Verständnis.

Brady versucht zu vereinbaren, was nicht zu vereinbaren ist: sein fundamental-christlicher Glaube mit der großen Liebe zu einem Jungen, der so ganz anders ist als er. Doch nach und nach bekommt er Unterstützung von Menschen, bei denen er es nie für möglich gehalten hätte. Und letztendlich kann er eine Entscheidung treffen.

ROCK HAVEN erzählt eine gefühlvolle und romantische Coming-Out-Geschichte, in der die grandiose Küstenlandschaft der Bodega Bay die widersprüchliche Kulisse für die eingesperrten Gefühlen ihrer Bewohner abgibt. David Lewis erster Spielfilm sorgte weltweit auf schwul-lesbischen Festivals für Furore und wurde mehrfach mit Publikumspreisen ausgezeichnet.

 
       

       

 
 
 
 


IM FEBRUAR 2010:
I LOVE YOU PHILLIP MORRIS

Ein Film von Glenn Ficarra und John Requa
USA 2009, 102 Minuten, deutsche Synchronfassung

mit Jim Carrey, Ewan McGregor, Leslie Mann, Rodrigo Santoro


I LOVE YOU PHILLIP MORRIS ist die wahre Geschichte des Ex-Polizisten, Ex-Ehemanns, Ex-Versicherungsvertreters, Ex-Musterhäftlings und ewig treuen Liebhabers seines Zellen-Genossen Phillip Morris (Ewan McGregor). Um niemals von der Liebe seines Lebens getrennt zu werden ist der Hochstapler Steven Russell (Jim Carrey) zu buchstäblich allem bereit. Das beinhaltet vor allem nicht zu viel Zeit im Gefängnis zu verbringen, sondern das gemeinsame Leben mit Phillip in Saus und Braus zu genießen.

Wie weit kann man für die Liebe gehen? Sehr weit, wenn man der unfassbaren Geschichte von Steven Russell glauben will, dem König der Ausbrecher, dessen romantische Ader ihm immer wieder zum Verhängnis wird.

Jim Carrey übertrifft sich mit dieser wunderbar exzentrischen Darstellung von Steven Russell selbst und stellt einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Mit Ewan McGregor hat er einen nicht weniger umwerfenden Filmpartner an seiner Seite.

 


       

 
 
 
 


IM JANUAR 2010:
EATING OUT 3 - ALL YOU CAN EAT

ein Film von Glenn Gaylord
USA 2009, 86 Minuten, OmU

mit Rebekah Kochan, Daniel Skelton, Chris Salvatore, Michael Walker, John Stallings, Mink Stole, Leslie Jordan, Julia Cho

im Verleih der PRO-FUN MEDIA


Hier kommt der dritte Teil der beliebten "Eating Out"- Serie.

Randvoll mit Anspielungen ("gayer than a Kevin- Spacey/Anderson-Cooper-Chicken-Sandwich") zieht der Film alles durch den Kakao, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Ausgaben 1 und 2 zeigten jeweils Typen, die sich als schwul respektive hetero ausgaben, um sich dem Objekt ihrer Begierde zu nähern. Diesmal fälscht der schüchterne Casey mithilfe seiner neuen besten Freundin Tiffani van der Slut (herrlich komisch: Rebekah Kochan, die ihre Rolle wiederaufnimmt) sein Onlineprofil, um den göttlichen Zak zu beeindrucken. Der Schwindel fliegt natürlich auf, und es braucht den vollen Einsatz aller Beteiligten, damit die beiden hübschen Romantiker doch noch zusammenfinden.

Besetzt mit durchtrainierten und offen schwulen Jungs sowie HeldInnen der Homo-Filmszene (Mink Stole, Leslie Jordan) schafft es die zweite Fortsetzung bei allem Schenkelklopfen und Schwanzwedeln eine vollwertige Mahlzeit auf die Leinwand zu zaubern. Der Film schämt sich nicht All-you-can-eat-Büffet statt Gourmet- Küche zu sein, daher gilt: Während des Kicherns - Schlucken nicht vergessen!

       
 
 
 
 
 


IM DEZEMBER 2009:
DAS STUMME SPIEL DES WINDES
(Soundless Wind Chime)

ein Film von Kit Hung
Schweiz/China 2009, 110 Minuten, OmU

mit Lu Yulai (Ricky) und Bernhard Bulling (Pascal/Ueli)


Zwei versprengte Seelen in Hong Kong - Ricky, ein Immigrant vom chinesischen Festland, arbeitet als Kellner in einem Restaurant und wohnt bei seiner Tante Wella, einer Prostituierten. Der Schweizer Pascal lebt in den Tag hinein, hält sich mit Taschendiebstahl und Betrügereien über Wasser und lässt sich von seinem Freund aushalten.

Als Ricky und Pascal aufeinandertreffen, ist es die große Liebe - eine traumverlorene Zeit aus Berührungen, kleinen Gesten, tiefem Vertrauen... Sie ziehen zusammen und bauen sich eine kleine heile Welt inmitten des postkolonialen Molochs. Nur kurze Zeit später landen sie in der Realität. Pascal erliegt immer häufiger den Verlockungen der Schwulenszene, während Ricky die Einsamkeit zu zweit kennen lernt und auf ein Zeichen wahrer Liebe wartet.

Gerade als die Beziehung der beiden harmonischer wird, kommt Pascal bei einem Unfall ums Leben. Ricky trägt seine Trauer in die Schweiz und sucht nach Spuren von Pascal. In einem Secondhand-Laden trifft er Ueli, der Pascal zwar verblüffend ähnlich sieht, sich aber ansonsten sehr von ihm unterscheidet.

       
 
Kit Hungs Debütfilm erobert seit seiner Premiere auf der diesjährigen Berlinale die Herzen der Zuschauer. Selten wurde eine schwule Liebe auch über den Tod hinaus so poetisch, sinnlich und romantisch in Bilder gefasst - ein Juwel des schwulen Kinos, in das sich noch viele Filmfans verlieben werden...

       

       
 
 
 

IM NOVEMBER 2009:
WATERCOLORS

Ein Film von David Oliveras
USA 2008, 115 Minuten, OmU, FSK 12 beantragt

mit Tye Olson, Kyle Clare, Greg Louganis, Karen Black, Ellie Araiza, Casey Kramer, Jeffrey Lee Woods, Ian Rhodes, Edward Finlay, Brandon Lybrand, William Charles Mitchell

Im Verleih des PRO-FUN MEDIA Filmverleih


Für den schüchternen, hochbegabten Danny wird ein Traum wahr. Was er bisher nur heimlich in Unterwäschekatalogen bewundern und zeichnen konnte, liegt plötzlich - splitterfasernackt - neben ihm: Carter, der aufstrebende Star des örtlichen Schwimmteams. Zwischen dem sensiblen Teenager und dem sexy Sportfanatiker entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die für Danny zur großen Liebe seines Lebens wird.

WATERCOLORS ist die sehnsuchtsvolle, herzzerreißende Geschichte einer unvergesslichen Liebe, die tief in die stürmische Welt Heranwachsender hinein taucht. Ein ergreifender Erstling mit zwei aufstrebenden Jungstars an der Seite der zweifachen Golden-Globe-Gewinnerin Karen Black und Olympia-Legende Greg Louganis und versehen mit einer der schönsten Liebeszenen der Filmgeschichte. Ausgezeichnet u.a. mit dem Publikumspreis für Beste Regie und Bester Nebendarsteller beim Tampa International Gay & Lesbian Film Festival 2008, mit dem Publikumspreis Regie beimL.A. Outfest 2008, mit dem Publikumspreis und als Bester Film beim Q CINEMA Fort Worth Gay & Lesbian International Film Festival 2009 und mit fünf Preisen beim FILMOUT San Diego 2009.

       
 
 
 
 


IM OKTOBER 2009:
DER MANN, DER YNGVE LIEBTE
(Mannen som elsket Yngve)

Ein Film von Stian Kristiansen
NO 2008, 90 Minuten, deutsche SF, FSK 12 beantragt

Mit Rolf Kristian Larsen, Arthur Berning, Ole Christoffer Ertvåg, Ida Elise Broch


Sie nennen sich "Mathias Rust Band", und ihr bestes Stück heißt "Pussy Satan Anarchy Commando". Jarle ist der Gitarrist und Sänger der Band. Und wenn einer wie er, der bislang nur harte Punkmusik hörte, Schlittschuh fuhr und mit der schönen Cathrine befreundet war, auf einmal den Synthie-Pop von "Japan" vorzieht, mit dem Tennisspielen anfängt und am Freitagabend mit seiner Mutter im Fernsehen "Derrick" anschaut - dann ist der bestimmt heimlich verliebt! Doch kein anderes Mädchen steckt hinter Jarles plötzlicher Wandlung, sondern Yngve, der neu in Jarles Klasse ist und aussieht wie ein junger griechischer Gott...

Gewinner des NDR Spielfilmpreises bei den 50. Nordischen Filmtage Lübeck

Jurybegründung:
"Der Film erzählt mit unglaublicher Leichtigkeit, Wärme und Humor eine emotionale Coming of Age-Geschichte, ohne den Figuren ihre Wahrhaftigkeit zu nehmen. Stian Kristiansen hat ein stilsicheres Debüt mit pfiffigen Dialogen und großartigen jungen Schauspielern inszeniert. Der Film trifft zudem den Zeitgeist der achtziger Jahre, ohne dabei zur klischeehaften Parodie zu werden."

       
 
     
 
 
 
 


IM SEPTEMBER 2009:
MULLIGANS - JEDER VERDIENT EINE ZWEITE CHANCE

Ein Film von Chip Hale
CA 2008, 90 Minuten, FSK 16, englische OmU

mit Charlie David (Dante's Cove, Kiss the Bride), Dan Payne, Thea Gill (Queer as Folk, Dante's Cove), Derek James


Chase ist zu Besuch bei seinem College-Freund Tyler im Ferienhaus der Familie. Es ist Sommer, man vertreibt sich die Zeit mit Golfspielen, Grillen und eiskalten Bädern im See. Doch das scheinbar perfekte Familienidyll bekommt Risse, als Chase sich outet. Ausgerechnet in Tylers Dad brechen lange zurückgehaltene Gefühle auf, die sich prekärerweise auf den besten Freund seines Sohnes richten.

Regisseur Chip Hale taucht die Ereignisse des Sommers in warme Farben, unterstützt von großartigen Schauspielern und einem stimmigen Soundtrack. Alle Figuren in der Geschichte werden ernst genommen und die emotionalen Konflikte erscheinen völlig nachvollziehbar und sind spannend dramatisiert. In der Wärme der Inszenierung merkt man, dass sich die Beteiligten an dem Film auch privat gut kennen und sich mit großem Einsatz an diesem Projekt beteiligt haben.

Den hübschen Charlie David werden die meisten schon mal gesehen haben - entweder als Mitglied der Boyband 4Now, als Schauspieler in der Mystery-Serie DANTE´S COVE oder als Moderator des Reisemagazins BUMP!, das hierzulande auch bei TIMM TV läuft. Mit MULLIGANS hat der 27-Jährige zum ersten Mal einen Spielfilm produziert und dafür auch das Drehbuch geschrieben - und mit den spannenden, ihm und seinem Schauspiel-Kumpel Derek James auf den Leib geschriebenen Rollen dafür gesorgt, dass er als geouteter US-Schauspieler nicht auf die Gnade der Hollywood-Castingagenten angewiesen ist.

>> Interview mit Regiesseur Chip Hale (Schwulst Magazin)

       
 
          
 
 
 
 


IM MAI 2009:
RÜCKENWIND

Ein Film von Jan Krüger
D 2009, 75 Minuten, dt. OV

Mit Sebastian Schlecht, Eric Golub, Iris Minich, Denis Alevi


Johann und Robin, zwei junge Männer, beschließen einen Ausflug aufs Land. Je tiefer sie in die Wälder Brandenburgs vordringen, desto eigenartiger verläuft ihr Abenteuer. Räder gehen verloren, Karten helfen nicht weiter und beide lernen sich in ihrer Beziehung von einer neuen Seite kennen. Johann und Robin nehmen die Herausforderungen sportlich, lassen sich treiben.

Nach Tagen des Wanderns gelangen die beiden Jungs zu einem alten Hof, auf dem nur eine Mutter mit ihrem heranwachsenden Sohn wohnt. Hier werden sie überraschend gastfreundlich aufgenommen, beginnen, Alltag und Geheimnisse der kleinen Familie zu teilen. Eine magische Zeit zwischen Ausflügen und Erzählungen, Flirts und Spielerei beginnt. Bis sich die neuen Gefährten allzu nahe kommen, und Johann und Robin aus ihrer kleinen Zuflucht wieder in die Welt zurückgeschleudert werden.

Eine Reise mit leichtem Gepäck - immer auf der Suche nach einer Wahrheit hinter der Inszenierung, nach den märchenhaften Momenten inmitten der realen Natur, nach der Selbstverständlichkeit einer schwulen Beziehung außerhalb der urbanen Lebenswelten.

  

     

 
 
 


IM APRIL 2009:
SHELTER

Ein Film von Jonah Markowitz
USA 2007, 90 Minuten, englische OF mit dt. UT

Mit Trevor Wright, Brad Rowe, Jackson Wurth, Tina Holmes u.a

Im Verleih des PRO-FUN MEDIA Filmverleih


Sonne, Wind und hohe Wellen. Im beschaulichen San Pedro in Kalifornien ist Surfen an der Tagesordnung. Doch für all die durchtrainierten Männerkörper am Strand hat der junge Graffiti-Artist Zach anfangs nur wenig übrig. Vielmehr engagiert er sich als Ersatzvater für den fünfjährigen Sohn seiner unsteten Schwester Jeannie. Um Cody und sich selbst durchzubringen, verdient er in der Imbissbude nebenan sein Geld - das geplante Kunststudium scheint schlicht unerreichbar. Als er jedoch den attraktiven Surfer Shaun kennen lernt, ändert sich alles. Die Männer stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre, und erstmals hat Zach das Gefühl, wirklich verliebt zu sein und verstanden zu werden. Aber ausgerechnet Jeannie will Zachs Coming-out nicht akzeptieren und verunsichert den Bruder mit schweren Vorwürfen...

Regisseur Markowitz folgt der Identitätsfindung seines jugendlichen Helden im Gefühlskonflikt zwischen Vater- und Liebesgefühlen, zwischen Verantwortung und Karriere, mit intensiven, verträumten Bildern. Damit hebt sich SHELTER von der klassischen Coming-out-Romanze ab und beschert uns - neben einem mitreißenden Cast und lässigem Emo-Rock-Soundtrack - eines der bezauberndsten Happyends des Jahres. Im Verleih der PRO-FUN MEDIA

    

 
 
 
 


IM MÄRZ 2009:
MIT GESCHLOSSENEN AUGEN
(Trage Liefde)

Ein Film von Boudewijn Koole
NL 2007, 50 Minuten, OmU

Mit Victor Löw, Emiel Sandtke, Celia Nufaar Suus ten Holt, Mijs Heesen, Felix Burleson


Mit geschlossenen Augen auf dem Motorrad durchs nächtliche Amsterdam - Felix liebt das Risiko. Und nach dem Tod seiner Mutter will er endlich seinen Vater kennen lernen, der gar nichts von ihm weiß. Johann hat eine Jazzkneipe und nach einer großen unglücklich zu Ende gegangenen Liebe nur noch schnellen Sex mit bezahlten Männern. Als plötzlich der gut aussehende junge Mann auftaucht und ihm nachzustellen scheint, versteht er die Annäherungsversuche falsch. Eine Achterbahn der Gefühle setzt ein und beide Männer werden plötzlich im Strudel ihrer Sehnsüchte fortgerissen.
 
MIT GESCHLOSSENEN AUGEN - Trage Liefde ist ein dichter und poetischer Spielfilm über eine aufgeladene Beziehung. In bester niederländischer Tradition scheut Regisseur Boudewijn Koole nicht den Tabubruch, wenn es um große Gefühle geht.

     
 
 
   

 
 
 
 


IM FEBRUAR 2009:
REICH MIR DEINE HAND

Ein Film von Pascal-Alex Vincent
FR / DE 2008, 84 Min., dt. Synchronfassung

Mit Alexandre Carril, Victor Carril, Katrin Sass, Samir Harrag, Anaïs Demoustier


Antoine und Quentin sind 18-jährige Zwillinge aus Nordfrankreich. Als sie die Nachricht vom Tod ihrer Mutter erhalten, die sie kaum gekannt haben, machen Sie sich auf den Weg nach Spanien zu ihrer Beerdigung.

Sie reisen als Anhalter, lernen Menschen kennen, haben Abenteuer, arbeiten als Erntehelfer, um die Weiterfahrt zu finanzieren. Äußerlich sind die Brüder identisch. Doch im Verlauf der Reise treten Konflikte zwischen ihnen auf. Antoines herausfordernde Haltung provoziert den verträumten Quentin, der sich mehr und mehr zurückzieht und Mangas zeichnet. Als beide auf der Reise erotische Abenteuer erleben, verschärfen sich die Gegensätze - Eifersucht, Verletzungen und die Unfähigkeit miteinander zu sprechen lassen einen Bruch in der symbiotischen Vertrautheit der Zwillinge entstehen. Zum ersten Mal in ihrem Leben trennen sie sich.

REICH MIR DEINE HAND ist eine moderne Version des Castor & Pollux-Mythos und gleichzeitig ein sinnliches Roadmovie mit einem großartigen Soundtrack der Berliner Band Tarwater. Ein Film über zwei schicksalhaft aneinander gebundene junge Männer, die ihren eigenen Weg suchen.

  

  

 
 
IM JANUAR 2009:
TEENAGE ANGST

Ein Film von Thomas Stuber
D 2008, 64 Minuten, dt. Originalfassung

Mit Franz Dinda, Niklas Kohrt, Janusz Kocaj, Michael Ginsburg


Stürmer, Dyrbusch, Bogatsch und von Leibnitz sind reiche Zöglinge, die von ihren Eltern in ein Elite-Internat auf dem Land abgeschoben wurden. Unterfordert vom Schulalltag und unbeobachtet vom Lehrpersonal schließen sie sich zu einer exklusiven Gruppe zusammen, aus der Dyrbusch mehr und mehr ein sadistisches Zwangssystem zu machen versteht. Mitläufer Stürmer sieht tatenlos zu, wie sich die Aggressionen gegenüber dem Gruppenschwächsten Leibnitz aufschaukeln. Eine Katastrophe nimmt ihren Anfang.

Ein Internat als soziale Versuchsanordnung.
Der von Thomas Stuber inszenierte und von Holger Jaeckle geschriebene Spielfilm zeigt präzise und unerbittlich, wie in einem Vakuum, das untätige Eltern und lebensfremde Lehrer hinterlassen, sadistische Gruppendynamiken entstehen, die erst im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen werden, wenn es für die Opfer bereits zu spät ist.

Die vier Schüler, die hier diese Dynamik in Gang setzen, werden in TEENAGE ANGST packend verkörpert von den Shootingstars Franz Dinda, Niklas Kohrt, Janusz Kocaj und Michael Ginsburg.

  

Auszeichnungen: Bester dt. Nachwuchsfilm, Beste Kamera, 37. Int. Studentenfilmfestival Sehsüchte Femina-Film-Preis für Kostüm, 58. Int. Filmfestspiele Berlin Schnitt Förderpreis, Deutscher Kamerapreis 2008

   
 
 
 

IM DEZEMBER 2008:
LANDLIEBE - JUNGS IN DER PROVINZ
Schwule Kurzfilme

(D, CH 2004 - 2008, 100 Minuten, dt. Fassung)


Sie können Traktor fahren und Akkordeon spielen, sie treffen sich in Dorfkneipen und alten Autowracks, sie reden nicht viel und jeder kennt jeden - Jungs in der Provinz. Wenn Städter kommen, prallen Welten auf-einander. Keine Party, keine Handys, keine Clubs - und es kann passieren, dass man sich dreckig macht.

Julian, der schwule Oberwaldener in LANDLEBEN, möchte seinem Freund Adi aus Zürich gerne die Schönheiten der Landschaft zeigen. Doch der interessiert sich mehr für den ländlichen Hormonstau. Der Junge aus FREUNDE DIE DU HAST schafft es nicht, mit dem durchgeknallten Fremden aus dem braunen Sumpf seines Dorfes abhauen. Die ANFÄNGER haben so gar keine Worte für ihre Gefühle und wollen nur die Matratze verbrennen mit den Flecken von letzter Nacht. Der COWBOY zeigt dem Berliner Immobilientypen, wie aufregend es in einem verfallenen Dorf sein kann - bis der Morgen graut und die Bewohner ihr wahres Gesicht zeigen. Am typischsten sind vielleicht die beiden Jungs aus NACHMITTAGE: einer will einfach nur weg, sein bester Freund versteht nicht warum... Überhaupt: gehen oder bleiben? Ab nach Indien, mal nach Berlin oder wenigstens auf Fahrradtour mit dem Nachbarjungen durchs Tessin?

Zu Besuch bei den Landeiern: ob im Ruppiner Land, am Ostsee-Bodden, in der westfälischen Provinz, im kleinen Kanton Oberwalden oder am Stadtrand von Berlin: zwischen Stammtisch und Kirchenchor, zwischen Feldern und Wäldern steht man früher auf und hat besseres zu tun als Partys zu feiern und Playstation zu spielen

  

Mit den Filmen:
LANDLEBEN (CH 2007, 16 Min., OmU)
NACHMITTAGE (DE 2008, 7 Min., DF)
ANFÄNGER! (DE 2004, 29 Min., DF)
FREUNDE DIE DU HAST (DE 2008, 12 Min., DF)
COWBOY (DE 2008, 35 Min., DF)

Preise:
Bern, Queersicht, Rosa Brille "Publikumspreis"
Verzaubert "Bester Kurzfilm"
MedFilm Festival Rom "Spezialpreis der Jury"
Turin Int. Gay & Lesbian Film Festival "1. Preis"

   
 
 
 

IM NOVEMBER 2008:
DAS BEINAHE UNSPEKTAKULÄRE LIEBESLEBEN
DES ETHAN GREEN


Ein Film von George Bamber
USA 2005, 88 Minuten, OmU

Mit Daniel Letterle, Diego Serrano, David Monahan, Meredith Baxter


Ethan Green könnte jeden haben! Er müsste nur zugreifen - der heiße Baseball-Spieler Kyle braucht Hilfe beim Coming-Out, der sexgeile 19-jährige Punch hätte nichts gegen einen etwas reiferen Mann einzuwenden, und wenn er sich noch mal auf seinen netten, aber langweiligen Exfreund Leo einließe, würde der vielleicht davon absehen, das gemeinsame Haus zu verkaufen.
Aber Ethan Green kann sich nicht entscheiden - er begibt sich auf einen Hindernislauf durch die Betten seiner Bewerber, verbreitet ein Gefühlschaos nach dem nächsten und hinterlässt gebrochene Herzen am laufenden Band.

Sexy, schnell, gefühlvoll und sehr, sehr witzig: dieser Film (nach den in den USA sehr populären Comics von Eric Orner) über einen süßen Chaoten hat großes Hit-Potential - und hält bei allem Witz auch einige Weisheiten über die (schwule) Liebe parat. Allzu viel Mitleid mit Ethan muss man nicht haben - schließlich ist er selber schuld!


  

     
 
 
 

IM OKTOBER 2008:
HELLBENT
In diesem Darkroom hört Dich niemand schreien!

Ein Film von Paul Etheredge-Outz
USA 2004, 80 Minuten, OmU

Mit Dylan Fergus, Bryan Kirkwood, Andrew Levitas, Hank Harris


Es ist Halloween und die schwule Szene von West Hollywood ist im Ausnahmezustand - aufgekratzte Untote, Geister und Kettensägenopfer feiern ausgelassen im MeatLocker, das Kunstblut spritzt und die Leichen fallen übereinander her.

Niemand merkt, dass unter den Gästen ein Mörder sein Untotenwesen treibt - ein muskelbepackter Teufel mit eiserner Maske und Krummsäbel. Einer nach dem anderen verliert in dieser Nacht seinen Kopf, nur der junge Polizist Eddie merkt rechtzeitig, dass jemand hinter ihm her ist... Wird er der Final Boy sein? HELLBENT - Der erste schwule Slasher-Film!

Im Vorprogramm: GAY ZOMBIE - die wirklich mitleiderregende Geschichte über jemanden, der sich so ganz anders fühlt als alle anderen. Und der auf dem Friedhof einfach keinen anderen netten jungen Mann trifft. Kann die Psychologin ihm aus seiner Krise helfen? Oder ein Stylist? Oder vielleicht der hübsche Todd? Kann er sich zusammenreißen und seinen Blutdurst überwinden?

  
 
 
 
Weitere Filme gibt es hier